KaZu III

Das  vergangene Trainingswochenende verbrachten wir im Thurgau und im Kanton Schaffhausen. Das erste Training fand im Stammerberg statt. Auch wenn einem vielleicht einige Waldabschnitte vom 3. Nationalen bekannt vorkamen, konnte man keinen Vorteil daraus ziehen, denn das erste Training bestand aus Korridoren sowie langen Kompassblindflügen und war somit sehr anspruchsvoll. 

Am Nachmittag gab es dann eine Mitteldistanz mit Zeitmessung, wo man die Abläufe mit dem Kompass in höherem Tempo anwenden konnte.

Am Abend verglichen wir die Routen und diskutierten, wie wir den Kompasseinsatz noch verbessern können.

Die Nacht verbrachten wir auf einem Biobauernhof mit Kühen und Wasserbüffeln. Wer Lust hatte, durfte am Morgen beim Melken helfen. Und am Zmorgenbuffet wurden viele verschiedene Käsesorten aus der eigenen Produktion angeboten.

Somit ging es gestärkt nach Stein am Rhein. Dort absolvierten wir vier Sprintstarts immer im Duell. Der Sieger stieg jeweils auf, der Verlierer ab.

Am Nachmittag machten wir den Wald rund um die Burg von Hohenklingen unsicher. Die Langdistanz fand in zum Teil sehr steilem aber gut belaufbarem Gelände statt und brachte alle physisch an die Grenzen. Doch die vielen Hänge, die zum Teil auch drehend waren, boten eine ideale Trainingsmöglichkeit für das Kompasslaufen im Hang.

Das Wochenende war sehr gut organisiert und somit schien sogar der Regen geplant, der exakt dann einsetzte, als wir in den Büssli im Trockenen sassen.

Karina

Technik KaZu

Samstag

Die Besammlung war um 09:30 Uhr am Bahnhof in Sissach. Wir liefen zur Schule Bützenen, wo dann auch der Start des ersten Sprints war. Bei der Qualifikation waren die Streckendaten für die kurze Bahn 2.9 km und für die lange 3.7 km. Den ersten Platz auf der langen Strecke belegte Tino Polsini während bei Kurz Lena Koch die Quali für sich entschied.

Zu Mittag assen wir im Restaurant Löwen. Es gab Spaghetti Pesto, Bolognese und Carbonara, was das perfekte Menü war, um wieder Energie zu tanken.

Nachmittags fuhren wir nach Gelterkinden zur Mehrzweckhalle, dort starteten alle Strecken des K.O.-Sprints. Bei diesen Sprints gab es vier Heats, die nach der Leistung im Qualifikationslauf aufgeteilt wurden. Im ersten waren die schnellsten vier der Qualifikation und dann immer so weiter aufgelistet. Wenn man gewinnt, steigt man auf, wenn man verliert, steigt man ab. Die vier Sprints waren alle etwa 1 Kilometer lang aber sehr hart. Dazwischen hatten wir immer nur wenig Zeit um uns zu erholen.

Sonntag

Wir fuhren nach Rothrist um ein langes Kompasstraining zu absolvieren. Es gab zwar nur eine Bahn, dafür zwei vorgeschlagene Abkürzungen, wo man selbst entscheiden konnte. Die ältesten machten alles, dann gab es welche, die eine der beiden Abkürzungen wählten und die Jüngsten kürzten an beiden Orten ab. Damit das Training auch effektiver im theoretischen Teil wird, wurde ein Kompasstheorieblatt ausgeteilt, wo man seine Stärken beim Kompasslaufen selbst einschätzen muss, oder auch aufschreiben, für was man den Kompass auch wirklich alles einsetzt. Nach dem Training assen wir unseren Lunch und machten uns schon wieder auf den Rückweg. Das Wetter hätte nicht frühlingshafter sein können, der KaZu war hart aber lehrreich

– Pablo

Qualifikationssprint
Auswertung der Routenwahlen
Start Final
kleiner Final
Youngsters mit dem Autor dieses Berichtes

Langlauf KaZu

Ein tolles Wochenende liegt hinter uns. Traditionsgemäss fand der polysportive KaZu statt, dieses Jahr in der Lenk. Nebem dem Training steht vor allem auch das Team Building und das Ausüben von alternativen Sportarten im Vordergrund.

30 km flitzten wir am Samstag über den weissen Talgrund. Am Abend fanden wir uns in einer alten Schüür ein, die in eine Boulderhalle umfunktioniert wurde. Dazwischen füllten wir im Kultur- und Sportzentrum Lenk unsere Energiespeicher. Es war, aus der Sicht von Läufern, ein sehr intensiver Tag. Das Langlaufen verbrauchte die Arme bereits, und das Halten an fingerbreiten Griffen, um nicht auf die dicken Matten zu fallen, zerstörte auch noch die Unterarme. Eine ungewohnte, aber tolle Belastung für uns Orientierungsläufer.

In Zweiergruppen starteten wir am Sonntagmorgen zu einem Ski-O. Dabei legten die Athleten zwischen 10 und 18 km zurück. Oftmals war die Loipe nicht der schnellste Weg, so rannten viele Athleten, die Ski in der Hand und die Karte im Mund oder sonst irgendwo dazwischengeklemmt, durch den Tiefschnee.

Schlussendlich gewannen Lena und Isabel, das ausgeglichenste Team die Langlauffähigkeiten betreffend, souverän.

Zur Erholung verbrachten wir den Nachmittag im Hallenbad. Die meisten genossen einfach nur das Sprudelwasser. Einige Jungspunde hatten noch genügend Energie um die Rutschbahn unsicher zu machen.




Erster Kadercross 2019

Gleich zu Beginn des Jahres führten wir einen ersten Formvergleich durch. Beim ersten von drei jährlichen Leistungstests auf der Querrunde im Rütihard wurden, obwohl wir uns im Grundlagentraining befinden, einige gute Zeiten, darunter zwei persönliche Bestzeiten, erbracht. Auch erlebten die neuen Sprungbrett-Athleten ein erstes Mal, wie sich diese fünf Runden à je 1.1 km anfühlen.