KAZU 2

Samstag:

Am Samstagmorgen besammelten wir uns in Muttenz für den ersten Kadercross in diesem Jahr, bei dem einige persönliche Bestzeiten gelaufen werden konnten. Danach ging es für uns in das Aprentas Wohnheim. Dort assen wir zu Mittag und hatten anschliessend die alljährlichen 3er Gespräche. Vor und nach dem Gespräch bereiteten wir gemeinsam mit unseren persönlichen Betreuern den Basler Einzel-OL vor und arbeiteten an der IST-Version unseres Drehbuches.

-Isabel

Polysport KaZu

Dauerlauf:

Am Samstag Morgen absolvierten wir einen normalen Dauerlauf. Dieser war allerdings nicht ganz normal, weil die Bedingungen sehr speziel war. Am Boden befand sich Schnee, der eingefroren war. Laufen unter diesen Bedingungen, war nicht sehr angenehm und man kam nicht wirklich vorwärts. Beide Gruppen mussten die geplante Runde abkürzen. Trotzdem erreichten beide den Mont Sujet in der Nähe von Magglingen. Nach ca. 69 Minuten kamen wir zu den Büsslis zurück und das Training war zu Ende.

-Pablo

Turnen:

Am 11.1. gingen wir nach einem leckeren Nachtessen, das wir in unserer Unterkunft gegessen haben, in eine Turnhalle. Wir spielten gemütlich Völkerball bis man uns mitteilte, wir müssen uns für den Krafttest bereit machen. Der Krafttest war anstrengend und wir gaben wie immer alles. Danach spielten wir noch Fussball. Zum Abschluss dehnten wir uns vorbildlich und machten Fussgymnastik unter der Leitung von Fabian Gürtler bis wir uns wieder in die Kälte wagten und in unser Hotel liefen.

-Nils

Biken:

Am Sonntagmorgen gleich nach dem Frühstück ging es los. Erstmals fuhren wir alle zusammen mit den Mountainbikes den Berg hoch, bis wir eine Anhöhe erreichten. Dort trennten wir uns in drei Gruppen (lang, mittel und kurz). Die lange Gruppe legte den Schwerpunkt auf möglichst viele Höhenmeter, die kurze Gruppe wollte weniger Höhenmeter dafür mehr Distanz fahren. Die mittlere Gruppe wollte von beidem etwas. Schlussendlich legte die mittlere Gruppe die längste Distanz von 21 km mit ca. 500 m Höhendifferenz zurück und die lange Gruppe etwas weniger km (ca. 19 km) dafür mit mehr als 700 m Höhendifferenz. Die Talfahrt machte am meisten Spass, leider ging sie aber auch sehr schnell vorbei. Schliesslich mussten wir uns schnell umziehen, die Mountainbikes abgeben, damit es weitergehen konnte mit Squash.

-Alec

Squash:

Am Sonntagnachmittag erwartete uns ein Überraschungsprogram. Es wurde das ganze Wochenende intensiv darüber spekuliert, um was es sich dabei handeln könnte. Es stellte sich heraus, dass es sich beim Überraschungsprogramm um Squash handelte. Diese polysportive Aktivität absolvierten wir in Biel. Wir verbrachten die Zeit in der Squashhalle mit einen hochprofessionellen Turnier in 2er Gruppen. Dies bereitete sehr viel Spass.

-Janosch

KAZU Bern

Lange Gruppe:

Am Wochenende vom 14. und 15. Dezember verbrachte das OL Nachwuchskader Nordwestschweiz den alljährlichen Lauf-Kaderzusammenzug (KAZU) in Bern. Dieser war wie jedes Jahr der Start in die hoffentlich erfolgreiche neue Saison. Am Samstag fuhren wir mit der Regionalbahn bis an die Haltestelle Schwarzwassserbrücke. Wir starteten top motiviert in den Longjogg. Dieser war von Mäthu ausgetüftelt worden und insgesamt etwa 24 km lang mit einem Anstieg von ca. 750 m. Der ganze Lonjogg war geprägt von starkem Wind und teils schneebedeckten Wegen. Insgesamt führte er uns über 2 Aussichtspunkte: Den Lisiberg, sowie den Ulmizberg. Auf letzterem hatte es einen Aussichtsturm. Wegen dem starken Wind stellte das Besteigen des Turms via Wendeltreppe jedoch eine grosse Herausforderung dar. Nach dem Ulmizberg ging es zurück nach Bern. Nach einer kurzen Querstrecke aufgrund eines nicht mehr existierenden Weges kam die gesamte Gruppe erschöpft in der Jugi Bern an.

Am Sonntag starteten wir von der Jugi Bern aus. Für die Lange Gruppe war ein Lauf über eine Distanz von 28 km sowie 700 m Steigung geplant. Als erstes führte uns die Strecke auf die Bundesterrasse und danach durch die Berner Altstadt. Danach ging es für ungefähr 10 km der Aare entlang flussaufwärts Richtung Flughafen Belp. Bis dahin hatten wir noch fast keine Höhenmeter bewältigt und die Beine waren trotzdem, zumindest bei mir, schon ein bisschen schwer. Danach kam der erste von zwei Anstiegen an diesem Tag. Von Belp nach Englisberg. Im Anschluss kamen ein kurzer Abstieg und ein letztes kurzes Verpflegen und Kräftigen vor dem Aufstieg auf den Gurten, dem letzten Etappenziel des Tages. Nach dem Erklimmen des Gurtenturms ging es an den Abstieg zurück nach Bern. Wir erreichten die Jugi Bern nach 2 Stunden und 40 Minuten Laufzeit. Für alle von uns war es die längste Strecke, die wir je am Stück gelaufen sind.

Alles in allem war es ein toller, aber auch sehr anstrengender KAZU. Die beiden Läufe boten viel Abwechslung. Von Sightseeing in Bern über steile Anstiege, Aussichtstürme und technisch anspruchsvolle Downhills auf schneebedeckten Trails war für jeden etwas dabei.

-Marc

Mittlere Gruppe:

Den ersten Longjogg des Wochenendes absolvierten die mittlere und die kurze Gruppe zusammen. Wir nahmen den Zug vom Berner Hauptbahnhof bis nach Niederscherli. Von dort aus starteten wir den 18 km langen Longjogg. Unsere Tour führte uns als Erstes nach Oberscherli. Danach liefen wir weiter im Wald und am Gurten vorbei, bis wir schliesslich die Jugendherberge in Bern erreichten.

Am Sonntagmorgen starteten wir unseren zweiten Lauf wiederum gemeinsam mit der kurzen Gruppe, dieses Mal teilten wir uns aber während der Tour auf. Der Longjogg begann mit einem flachen Teil entlang der Aare. Danach führte uns die Tour durch das Dorf Kehrsatz, bevor wir den Anstieg auf den Gurten in Angriff nahmen. Angekommen auf dem Gurten wurde die schöne Aussicht vom Turm aus auf Bern genossen. Der letzte Teil führte uns wieder zurück nach Bern zur Jugendherberge. Um am Ende des Longjoggs auf einen Halbmarathon zu kommen, haben einige noch eine Schlaufe an der Aare absolviert.

-Isabel

Kurze Gruppe:

Dieses KaZu verbrachten wir in Bern. Nach dem wir uns am Samstagmorgen um 10 Uhr in Olten versammelt hatten, ging es gemeinsam in die Hauptstadt. Wir hatten noch kurz Zeit uns in der Jugendherberge in der Nähe des Bundeshauses umzuziehen und anschliessend ging es schon in Laufkleidung (für mich im roten Sagg) per S-Bahn weiter. Wir stiegen zusammen mit der mittleren Gruppe in Niederscherli aus. Wir rannten mit einem guten Tempo los und waren gut gestartet. Am Anfang war es ein bisschen steil aber wir genossen die Aussicht und das gute Wetter. Es war nicht sonderlich kalt aber es windete manchmal stark. Wir waren etwa um die Mittagszeit unterwegs weswegen ich während des Laufens Hunger hatte. Trotzdem hatten wir nach etwa einer Stunde den Aussichtsturm Ulmizberg erreicht. Dies war sicher der Höhepunkt des Tages denn von Oben konnte man ganz Bern sehen. Es war auch in dem Sinne der höchste Punkt, denn von da an ging es nur noch abwärts. Ich hatte aber immer wieder Mühe mit dem gleichen Tempo wie die anderen zu rennen da ich Hunger hatte. Doch zum Glück habe ich noch ein paar Farmer von Luki bekommen. Schlussendlich kamen wir alle etwa nach zwei Stunden in der Unterkunft an. Wir waren insgesamt 18 km gerannt und haben circa 550 Höhenmeter überwunden.

Am Sonntagmorgen waren wir noch einigermassen fit, dafür dass wir am Vortag lange unterwegs waren. Heute standen jedoch nur 15 km an. Wir rannten direkt von der Jugendherberge los. Eher weiter Oben an der Aare ging es Richtung Bärepärkli. Von da in entgegengesetzte Richtung gegen den Gurten. Bis zum Schönausteg waren wir noch mit den mittleren zusammen doch dann teilten sich Remy, Mäthu, Lena und ich von den schnelleren. Es ging wieder mit guten Wetterbedingungen in direktem Weg durch Wabern auf den Gurten. Wir waren motiviert und erreichten nicht viel später den Aussichtsturm Gurten. Nach ein paar Schätzungen wie schnell man den Gurten hinauf sprinten konnte ging es den Spiegel herunter zurück nach Bern.

-Sämi

Unterkunft:

Übernachten durften wir in der Jugendherberge in Bern. Nach der Anreise nach Bern konnten wir dort unser Gepäck bequem während den Longjoggs zwischenlagern. Die Jugendherberge liegt sehr schön zwischen Bundeshaus und Aare. Wir durften von gutem Essen, bequemen Betten und einem grossen Gemeinschaftsraum für unseren Teorieabend profitieren.

-Andri

Video: