Testläufe im Tessin

Mittwoch und Donnerstag

In062A9542s Tessin reisten wir zusammen mit dem Zug bis nach Lugano, wo wir ein Büssli und einen PW mieteten. Dann ging es in die Unterkunft nach Magliaso, wo es Pizza zum Znacht gab und danach noch letzte Infos bezüglich Tagesablauf vom Donnerstag verkündet wurden. Am nächsten Morgen starteten wir mit einem atemberaubendem Morgenfooting am See und es gab anschliessend für die (über)motivierten sogar noch ein Mini-Krafttraining. Dann ging es ab ans Zmorgebuffet. Wenig später fuhren wir allesamt ins WKZ und suchten uns einen Platz auf der Wiese (auf dem Strich zu Posten 15 der später stattfindenden Sprintstaffel). Trotz vom Wetterbericht fest überzeugter Trainer, entschieden sich eine Handvoll Athleten dem Tessiner Wetter nicht zu trauen und sich in der leeren Garderobe umzuziehen (Dies zahlte sich später natürlich aus). Dann liefen wir alle den Sprint in den engen Tessiner Gässli, schauten Sprintstaffel und machten uns dann auf den Weg zurück in die Unterkunft. Einen guten Tag erwischten Elio (7. H18), Janosch (13. H16) und ich selbst, Chamuel und Tino (4.,5.,6. H20). Der erste Teil der Testlaufserie war geschafft und wir freuten uns alle auf den kommenden Ruhetag.

Raphael

Freitag

IMG_7922Heute ist bereits Ruhetag angesagt. Auch wenn der Sprint ein kurzer Wettkampf war, forderte er uns physisch im steilen Tessiner Sprintgelände sehr stark. Für uns Athlethen ist es an einem solchen Tag auch wichtig die Eindrücke des ersten Testlaufes zu verarbeiten um dann an den weiteren und genauso entscheidenden Wettkämpfen nochmals Bestleistungen abzurufen. Dafür konnten wir unser Tagesprogramm sehr individuell gestalten. Bei unser Unterkunft in Magliaso hatten wir super Gelegenheiten für ein flaches, lockeres Footing und konnten uns im See erfrischen. Eine Mehrheit unseres Kaders nutzte nach dem Mittag auch die Gelegenheit für einen Ausflug nach Lugano. So waren wir abgelenkt von den Wettkampfanspannungen und konnten unseren Ruhetag geniessen!

Melvin

Samstag

Um 7:45 ging es los. Die ersten zwei Büssli begannen ihren 30 Minuten langen WegIMG_8395 ins Wettkampfzentrum. Das Dritte folgte erst anderthalb Stunden später. Mit Mäthu am Start 1, Evi am Start 2, Julian im Ziel und Sebi im WKZ war das Norwestschweizer Kader bereit, top Leistungen zu bringen. Den Weg zum Start war steil, doch der Lauf war noch steiler.  Nach dem Lauf kamen wir in den Genuss, die Staffeleuropameisterschaft vor Ort zu sehen. Die Schweizer Frauen wurden Europameister, die Schweizer Herren durften sich mit Silber zufrieden geben. Aber auch im Kader gab es gute Resultate. In der Kategorie H20 wurde Chamuel Sechster nahe gefolgt von Tino auf dem siebten Platz. Bei H18 lief Elio auf den fünften Platz. Nach der Heimreise im Regen gab es Fisch und Reis zum Znacht. Um 20:00 gab es Informationen gefolgt von einem gemütlichen Abend mit einer Runde Ping Pong oder Baden im See.

Gian

 

Sonntag

Mit dem letzten Tag kommt nun auch der letzte Lauf auf uns zu. Die Langdistanz auf der Karte Tesserete fordert uns nochmal unser ganzes Können ab. Nach dem Lauf schauen wir zusammen die Langdistanz der EM und analysieren unsere eigenen Bahnen. Als es dann anfängt in Strömen zu regnen, machen wir uns mit den Büslis auf den Weg nach Lugano, wo wir sie abgeben. Danach gönnt uns die Kaderleitung allen eine Pizza, welche wir nach den Testläufen mit Freude essen. Als wir uns dann mit dem Zug zurück in die schöne NWS begeben wollen, zeigt sich schnell, dass es sich gelohnt hatte, Plätze zu reservieren. Denn der Kondukteur will uns schon nicht mehr in den Zug lassen, muss dann aber für uns die besetzten Plätze freiräumen. Mit leichter Verspätung erreichen wir Olten, wo dann auch die Verabschiedung, nach einem geilen aber auch anstrengenden und langen Wochenende, stattfindet. Nun folgt für die JWOC Anwärter noch der letzte Testlauf mit dem Gempenberglauf.

Elio

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