Frühlingstrainingslager im Tessin!

Montag

Am Montagmorgen gab es um 09:00 Uhr Frühstück. Nachdem wir uns am reichhaltigen Frühstücksbuffet gestärkt hatten, stand am Morgen ein Theorieinput auf dem Programm. Wir erarbeiteten in Gruppen unter anderem was speziell am Tessiner Gelände ist, auf was man während dem Hanglaufen achten sollte und welche Objekte man gut im Gelände erkennen kann. Am Nachmittag sind wir mit zwei kleinen Bussen zu unserem ersten Training nach Curzútt gefahren. Nach der Ankunft im Gelände machten wir erst einige Gruppenfotos und absolvierten danach einen Downhill OL. Das Wetter war sehr schön und so konnten wir das Training bei angenehmen Temperaturen geniessen und uns an das steile Tessiner Gelände gewöhnen. Nach dem Abendessen in der Jugendherberge werteten wir noch den OL vom Nachmittag aus und liessen unseren ersten Tag im Tessin gemütlich ausklingen.

Isabel

 

Dienstag

Am Dienstagmorgen erwartete uns eine grosse Auswahl an Cornflakes beim Frühstücksbuffet. Nach dem alle fertig gegessen hatten, packten wir unsere Rucksäcke für die beiden OL-Training, die auf dem Programm standen. Wir mussten gut eine Stunde fahren, weil die Trainings auf Karten in Italien waren. Am Morgen war ein Mitteldistanztraining auf der Karte «Bedero» angesagt, welches in Wettkampftempo gelaufen werden sollte. Nach dem Mittagessen mussten wir noch einmal kurz zum anderen Training fahren. Es erwartete uns ein Kompasstraining. Ein Paar Athleten oder Trainer mussten nach dem Training mit Schrecken feststellen, dass ihre Kleider von einem wildgewordenen Hund «gefressen» worden sind. Auf der Rückfahrt wurde im einten Büschen eifrig über Laufschuhe diskutiert. Bei der Unterkunft angekommen gab es schon bald Abendessen, das wie jeden Abend sehr fein war. Danach wurde noch tief bis in die Nacht die beiden Trainings ausgewertet.

Janosch

 

Buongiorno ragazzi

Auch am Mittwochmorgen konnten wir wieder zwischen etwa 14 Müslisorten wählen und somit gestärkt in den Tag starten. Denn heute stand uns nochmals eine Langdistanz mit vielen kniffligen Routenwahlen bevor. Das Training absolvierten wir auf der Karte Cima di Medeglia. Das Gelände war traumhaft schön und gut belaufbar aber wie überall im Tessin steil. Unterwegs konnte man zeitweise ein grossartiges Panorama geniessen, und manche Routenwahlen führten einen durch den Schnee. Am Nachmittag gab es ein Spielturnier mit Beachvolleyball, Tischtennis und Fussball. Als Zwischensieger ging das Team mit Marc, Elio, Tino und Evi hervor. Dann kam das Finale: Schoggiostereier und den Schoggihasen suchen. Es galt: Wer den Schoggihasen findet, hat das Turnier gewonnen. Auch hier war dasselbe Team siegreich. Am Abend werteten wir dann die verschiedenen Routen aus und verglichen die mit unseren Uhren über GPS aufgenommenen Routen miteinander, was sehr interessant war. Danach war bereits wieder Schlafenszeit und damit ein weiterer erlebnisreicher Tag zu Ende.

Karina

Unbendnannt

Donnerstag

Da Donnerstag der Tag unserer Heimreise war, hatten wir nur noch Zeit für ein Training am Morgen in Giubiasco. Dafür mussten wir von unserer Unterkunft aus ein paar Kilometer an den Start rennen, wo uns ein kurzes Sprinttraining erwartete. Typisches Tessiner Sprintgelände forderte noch ein letztes Mal. Danach ging es zurück, kurz duschen, essen und dann auf den Zug wieder in Richtung Nordwestschweiz.

Marko

KAZU Januar

Am Samstagmorgen trafen wir uns um 8.45 Uhr vor dem Van der Merwe Zentrum in Allschwil. Dort angekommen, teilten wir uns in vier Gruppen auf, sodass jede Gruppe 30 Minuten Squash spielen konnte. Die anderen Gruppen spielten dann Badminton. Um 12 Uhr assen wir „z’Mittag“ und schauten nebenbei das Skirennen, das auf dem grossen Fernseher lief. Nach dem Essen gingen wir mit dem Bus in das Sportcenter City Sport+ Gesundheit AG, in dem Evi arbeitet. Dort machten wir eine Stunde Spinning Intervall. Am Schluss waren wir alle verschwitzt und durften in die Sauna oder in das Dampfbad.

Am Sonntagmorgen trafen wir uns erst um 9.30 Uhr in Basel am Bahnhof. Von dort aus gingen wir in das Gymnasium Kirschgarten, wo wir der Schwimmhalle unser Aqua-Jogging Training absolvierten. Am Nachmittag gingen wir in die Sporthalle vom Gymnasium Kirschgarten. Dort machten wir zuerst einen Batong OL, bei dem es mehr um die Konzentration ging als um das Läuferische. Danach folgte noch ein halbstündiges Rumpfkrafttraining mit vielen verschiedenen Übungen. Ganz am Schluss teilten wir uns in drei Gruppen auf und spielten Fussball und Unihockey.  

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Kaderzusammenzug auf dem Todtnauberg

Es hatte dermassen Schnee im Schwarzwald, dass wir schon fast besser eine Skitour gemacht hätten. Das obligate Laufweekend im Dezember führte uns dieses Jahr in die Jugendherberge Todtnauberg. WhatsApp Image 2017-12-20 at 15.53.40Von Todtnau aus marschierten wir durch knietiefen Schnee, rannten Loipen hoch, sprangen von Schneehügeln und kamen durchfroren in der Jugi an. Nach dem Abendessen wurden die Kaderämtli neu verteilt. Zudem wurden Änderungen bezüglich dem Nutzen von T-Pak bekanntgegeben. Alle Trainings müssen zukünftig deklariert werden, ansonsten bekommen die Kader weniger Geld von Swiss Olympic. Am Sonntag absolvierten wir den zweiten Longrun. Abermals mussten wir durch den tiefen Schnee stapfen und wechselten uns in der vordersten Position ab, weil die Beine jeweils nach 20 Schritten sauer waren. Wir sanken hüfttief im Schnee ein und so kam man in steilen Hängen mit Purzelbäumen schneller voran als laufend. Es bereitete allen viel Spass, nur lief die Zeit davon und wir wechselten auf die Hauptstrasse um auf den letzten Kilometern Tempo zu machen.WhatsApp Image 2017-12-20 at 16.13.37WhatsApp Image 2017-12-20 at 16.49.59